dar umbe daz man tœten
solt eines edelen küneges fruht.
man weinte ir adel unde ir zuht,
ir clârheit unde ir kiuschen art.
beswæret und bekümbert wart
ir vater bî der stunde
dur si vil gar ze grunde.
In allen tet ir schade wê:
doch wolten si verderben ê
die wunneclichen maget lân,
weil man die Tochter eines edlen Königs töten musste. Man weinte wegen ihres Adels und ihres Anstands, ihrer Schönheit und Unschuld. Betrübt und zutiefst kummervoll wurde wegen ihr zu dieser Zeit ihr Vater. Ihnen allen schmerzte ihr Verderben, doch wollten sie lieber das wunderschöne Mädchen zugrundegehen lassen als
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