umbe ir angestlichez leben,
daz mit grimmer nœte ranc.
dâ stuont ein boum schœn unde lanc
mit esten michel unde breit.
ez was ein velwe, sô man seit,
den ougen wol ze lobene.
an sînem tolden obene
was von loube kein gebrest.
ein vogel hete drûf sîn nest
gemachet nâch den siten sîn,
inmitten ihres bedrängten Lebens, das schreckliche Nöte im Griff hatten. Dort stand ein Baum, schön und hoch, mit vielen breiten Ästen, eine Weide, heißt es, die schön anzusehen war. Oben an ihrem Wipfel herrschte an Laub kein Mangel. Ein Vogel hatte darauf sein Nest so gebaut, wie es seine Gewohnheit war.
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